Kultur in Niedersachsen und Deutschland – eine Bestandsaufnahme

Museumsräume mit großem Graffiti-Kunstwerk
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Kunst und Kultur haben in Deutschland eine lange Tradition. Das Angebot ist vielfältig und reicht von Theatern und verschiedensten Museen über Denkmäler und Bibliotheken bis hin zu Musik, Film und Fernsehen. Kulturelle Angebote haben wegen der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie besonders gelitten. Zwar gab es staatliche Hilfen, aber: waren diese auskömmlich genug, um das kulturelle Angebot zu erhalten? Und: wurden die Angebote genutzt?

Eine Bestandsaufnahme der deutschen Kulturlandschaft während der Pandemie liefert die neueste Ausgabe von „Kulturindikatoren | kompakt“. Die Broschüre fasst zentrale Kennzahlen für verschiedene Kultursparten in Deutschland zusammen. Sie bietet einen Überblick über

  • die öffentlichen und privaten Kulturausgaben,
  • das kulturelle Angebot und dessen Nutzung,
  • die kulturellen Medienangebote und ihre Nutzung sowie
  • die kulturelle Bildung und den Arbeits- und Ausbildungsmarkt der Kulturberufe in Deutschland.

Diese Gemeinschaftsveröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder ermöglicht einen umfangreichen Blick auf die Entwicklung der deutschen Kulturlandschaft insgesamt und in einzelnen Ländern der Bundesrepublik. Ein Fokus liegt dabei auf den Pandemie-Jahren 2020 bis 2022.

Bibliothek
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Die Veröffentlichung ist Teil des Projekts „Bundesweite Kulturstatistik“. Das Projekt, im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Beauftragten für Kultur und Medien (BKM), bemüht sich seit 2014 ein kulturstatistisches Datenangebot auf- und auszubauen sowie zu veröffentlichen. Denn nur mit einer umfassenden und fundierten Kulturstatistik lässt sich eine faktenbasierte Kulturpolitik betreiben.

Die Broschüre ist im Statistikportal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder abrufbar.

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